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85 Sunden ohne Zugverkehr, aber ohne Pause für die Angestellten von SNCF Infra - das Himmelfahrt-Wochenende in Bordeaux lief nach Plan. Die Herausforderung für die etwa 350 Leute, die in drei Schichten rund um die Uhr im Einsatz waren: Die beiden Gleise der neuen Garonne-Brücke an die Einrichtungen der Gare Bordeaux Saint-Jean anzuschließen und die 648 Routen des Stellwerks zu testen, dazu natürlich die beiden provisorischen Gleise abzubauen, nicht zu vergessen einige Ingenieursarbeiten. Eine bis ins letzte Detail durchgeplante Baustelle zwischen den zahlreichen Zugabfahrten am Abend des 12. und den ebenso zahlreichen Zugankünften am Nachmittag des 16. Fehlerfrei.Der Plan des Schienenersatzverkehrs ist voll und ganz aufgegangen: 548 von Bahnhöfen der Umgebung (Libourne, St Mariens, Marmande …) abgehende Züge wurden durch 1228 Busse ersetzt, die Bordeaux ohne Zwischenfall versorgten. Diese zweite Herausforderung wurde durch 300 SNCF-Angestellte, darunter 150 Freiwillige, gemeistert, die die Reisenden empfingen und Ihnen in diesen Bahnhöfen und auf den ungewohnten Routen den Weg wiesen. Wenn nur schon der 12. September wäre!Dann werden die 4 neuen Gleise der Garonne-Brücke in Betrieb genommen und damit die erste Etappe der Beseitigung des Eisenbahnstaus in Bordeaux beendet. Die zweite Etappe ist zur Zeit in Planung; durch sie wird die Kapazität der Strecke zwischen Bordeaux Saint Jean und der Verzweigung Cenon verdoppelt. Das Ziel: Im Jahr 2016 wird Bordeaux über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Sud Europe Atlantique von Paris aus in 2 Stunden erreichbar sein. |
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